Spirituelles
Gibt es ein Leben nach dem Tod? Was ist der Sinn des Lebens? Dieses und vieles mehr, gehört hier herein, LG Mareike
Gibt es für Dich ein Leben nach dem Tod?
Für mich ist der Tod wiederum Leben. Mit dem Tod geht kein Verschwinden der Existenz einher. Ich sehe den Tod als Übergang in eine andere Welt. Unser körperliches Kleid haben wir dann entledigt, aber das Bewusstsein existiert weiterhin.
Worin siehst Du den Sinn des Lebens?
Das ich meine Lebensaufgabe kenne und vielleicht auch erledige. Das Erdenleben gibt mir die Möglichkeit, dass sich meine Seele weiterentwickeln kann.
Wer stellt diese Lebensaufgabe auf?
Du selbst
Meinst Du wenn ich nur Leid im Leben habe, dass ich dies selbst bestimmt habe?
Das Leid an für sich sicher nicht. Oft aber knüpft man das vorherige Leben an.Was hat man da nicht so wirklich geschafft? Was waren die absolut falschen Entscheidungen?
So kann es sein, dass man in diesem Leben eine schwere Krankheit hat, über die man im vorherigen gelacht hat und zwar über andere Menschen, die diese hatten. Oder warst Du sehr reich und zu arrogant um den schlechter gestellten Menschen etwas abzugeben? So kann es sein, dass du in diesem Leben Armut spürst. Diese Beispiele sind keine universellen Formeln.
Aber die Lebensaufgabe ist wie eine Prüfung in der Schule. Aber es darf jeden beruhigen ~ die wenigsten lösen ihre Lebensaufgabe in einem Leben auf.
Meine Frau hat nach einem Autounfall schwere Brandverletzungen im Gesicht. Einiges wird nie mehr richtig korrigiert werden können. Sie hadert schwer mit dem Schicksal und auch ich ertappe mich manchmal dabei, dass ich mich frage warum. Ist das denn eine Lebensaufgabe?
Lieber X, wir kennen uns aus diversen Foren, aber nicht persönlich. Ich weiss nicht warum Dich und Deine Frau dieses Schicksal ereilt. Aber letztlich geht es doch darum eine gesellschaftliche Akzeptanz mit dem Aussehen Deiner Frau zu erzielen, was nicht gelingt. Sie wird bewertet von anderen, als schrecklich und wie schlimm das aussieht. Und der arme Mann .. Ich weiß nicht mehr von Deinen Leben als das was Du mich gefragt hast. Aber ich weiss auch wie Du in Foren Dich äusserst über Frauen, Masseurinnen wie auch immer. Und Du selbst weisst, dass Du ganz schön beurteilst ~ teilweise recht hart, sichtbar Partei ergreifend für deine Lieblinge und manchmal wird es auch respektlos. Du möchtest für Dich vereinnahmen eine Akzeptanz und Wertfreiheit, die Du aber selbst nicht lebst. Sollte diese Charaktereigenschaft aus Deinem früheren Leben stammen, fühlt das sich an wie ein nahtlosen Anknüpfen in diesem Leben an ~ und wie sagt man so schön: nichts dazugelernt. Ist nicht schlecht gemeint wenn ich das schreibe. Aber wenn Du tief in Dich gehst, weisst Du das da was dran ist.
Was passiert denn dann wenn die Lebensaufgabe gelöst ist?
So weit bin ich leider selbst noch nicht, als dass ich dies wüsste. Ich schätze aber, dass die Seele einen Schritt weitergeht und kein weiteres Erdenleben absolvieren muss. Vielleicht kommen andere neue Aufgaben oder man geht tatsächlich mit der Seelenfamilie zur sogenannten `Quelle.
Woher weiss ich was meine Lebensaufgabe ist?
Vergleiche Deine Stärken und Schwächen. Wo treffen diese aufeinander und erzeugen einen Konflikt mit dem Du immer wieder haderst? Meistens verbirgt sich hier Deine Lebensaufgabe das Gleichgewicht dort hineinzubringen.
Lebst Du Tantra auch im Alltag?
Ich bin keine 100% Tantrikerin. So nehme ich auch am normalen Leben teil. Mein Freundeskreis jedoch reduziert sich auf Gleichgesinnte. Ich gehöre keiner Religion an aber viele Aspekte des Tantras stimmen auch mit meiner eigenen Lebensweise überein. Ich lege keinen Wert darauf „Tantrikerin“ oder sonst wie genannt zu werden. Das ist für dieses Leben das Unwichtigste..))
Alles was Du sagst, hast Du das immer gewusst oder gelernt?
Bestimmt habe ich alles gewusst, aber nicht bewusst. Das Leben zeigt es Dir: Du probierst eine Sache aus, es läuft nicht richtig. Bei der nächsten Sache versuchst Du den Fehler von letztens nicht zu machen und gehst einen anderen Weg. Auch dieser war nicht der richtige. Bis eines Tages Du den für Dich richtigen Weg gewählt hast. Meistens aber gehen wir Menschen bis zur Schmerzgrenze bevor wir handeln, obwohl wir wissen, wie es ausgeht. So können wir Jahre mit einem Job, mit einem Partner vergeuden, von dem wir eigentlich wissen, das geht nicht gut langfristig. Ich habe gelernt nicht mehr bis zur Schmerzgrenze zu gehen, sondern vorher zu handeln, auch wenn es weh tut.
Auch die festgefahrenen Einsichten habe ich selbst kritisch untersucht und bei vielen Dingen festgestellt, dass sie meine eigenen geschaffenen Manifestitionen sind. So bin ich heute nicht mehr der Auffassung dass Menschen, die sich ihr Leben lang aufopfern, den Goldsegen erhalten. Ich hinterfrage stets, warum willst Du das tun? Was steht dem entgegen, was ist der Wert der dahintersteht? Da kommen überraschende Ergebnisse zutage. Von Anerkennung, Neid, Ehre, Liebe, da ist alles dabei, das ganze EGO in seiner vollen Pracht und am wenigsten ist es Uneigennützigkeit. Heute habe ich die Sachen abgeschafft. Nur ich muss mit mir im Reinen sein und das bin ich. Denn ich bin die einzige, die sich später beurteilt, wenn ich auf der anderen Seite bin ~ niemand anders. Und der härteste Richter bist Du selbst.
Hat Karma etwas mit Lebensaufgabe zu tun?
Meistens ja. Karma ist das Prinzip von Ursache und Wirkung. Wer als Kind stets nach Liebe der Eltern gerungen hat aber nie bekommen, wird sich sein Leben lang damit quälen nicht geliebt zu werden oder Maßnahmen ergreifen, damit man geliebt wird. Löst man sich aus diesem Muster, ist der Teil des Karmas gelöst. Dies kann durchaus mit in der Lebensaufgabe beinhaltet sein.
Glaubst Du an Wiedergeburt?
Wenn die Seele ihr Karma nicht gelöst hat, werden Wege vorgeschlagen, wie sie dieses noch lösen kann. Das Erdenleben scheint wohl eine schwierige Maßnahme zu sein, aber auch die effektivste Methode Karma zu lösen. Die Seele kann auch als nichtpysische Existenz in einer anderen Dimension versuchen das Karma zu lösen. Sie muss nicht unbedingt wiedergeboren werden, wenn sie es nicht will. Das ist meine Auffassung und gehört keiner Religionsrichtung an.
Wo gehen denn die Seelen hin nach dem Tod bis zur Wiedergeburt?
Da ich selbst noch lebe, fällt es mir schwer eine genaue Aussage zu machen. Auf jeden Fall denke ich in eine Ebene, die weder Zeit noch Raum besitzt. Und zuerst wohl in die gar nicht so unbekannte Astralebene. Doch von dort aus geht es ja noch weiter. Die Astralebene ist nur eine Licht- und Schattenwelt und nicht die Endstation. Scheinbar gibt es auch sogenannte Zwischenstationen. Die Seele ist also auch nach dem Tod noch unterwegs. Erstrebenswert scheinen auf jeden Fall die Ebenen zu sein, die reine Lichtwelten sind. Hier sind auch die Dualitäten aufgehoben, kein Wettbewerb, kein Gut-Böse usw.
Muss man was besonderes tun um in diese Lichtwelten zu kommen oder zu gehen?
Ich denke, dass vieles was kommt, alleine von der jeweiligen Person selbst abhängt. Was denkt man über sich selbst; wie beurteilt man sich selbst usw.
Sind diese von dir genannten Welten wissenschaftlich belegbar?
Die Astralebene taucht immer wieder auf bei Nahetoderlebnissen. Aber auch wir, wenn wir nachts schlafen gehen häufig auf eine Astralreise. Der Körper schläft, das Bewusstsein geht auf Reisen. Einige Wissenschaftler sind überzeugt von der Astralebene, andere wiederum nicht. Das ist wie mit allem was man nicht messen oder sehen kann. Weitere Ebenen werden überliefert von Astralreiseexperten, die regelrecht Forschung auf diesem Gebiet betreiben. Aber offiziell von der Wissenschaft anerkannt oder bestätigt ist natürlich nichts von alledem.
